So steigerst Du mit einer aufrechten Körperhaltung deine mentale Leistungsfähigkeit

In Uncategorized by maria

Unserem Körper und Geist wird in der modernen Welt viel abverlangt. Multitasking hat sich zum Standard entwickelt. Wir müssen an tausend Dinge denken, mehrere Aufgaben gleichzeitig ausführen, dabei auch für unsere Familie und uns selbst da sein. Letzteres kommt leider häufig viel zu kurz. Die Ansprüche, die an unseren Körper gestellt werden, sind enorm. Dann passiert es, dass uns Fehler unterlaufen, wir wichtige Termine vergessen und nicht so performen, wie es erwartet wird – wir werden unkonzentriert. Der Psychologe Prof. Ernst Pöppel sieht „Multitasking“ als Ursache für Konzentrationsschwierigkeiten (1). Sind wir mit Aufgaben überlastet, sinkt unsere mentale Leistungsfähigkeit.

 

Klar ist, dass es für dich schwierig sein könnte, geforderte Aufgabenstellungen in Beruf und Privatleben abzulehnen, damit Du dich nur auf eine Sache konzentrieren kannst. Zu deinem modernen Lebensstil gehört Multitasking einfach dazu. Wie kannst Du es aber nun schaffen, deine mentale Belastbarkeit und Leistungsstärke anzukurbeln? Oliver Geisselhart, ein Gedächtnistrainer, hebt die Bedeutung einer aufrechten Körperhaltung zur Steigerung der mentalen Leistungsfähigkeit hervor (1). Es gibt also einen Zusammenhang zwischen Körperhaltung und Gedächtnis.

Körperhaltung beeinflusst kognitive Fähigkeiten

Zu einem verblüffenden Ergebnis sind die  Indiana University Bloomington und die University of Wisconsin-Madison gekommen. In einer Versuchsreihe mit Kleinkindern und Robotern hat sich verdeutlicht, dass kognitive Lernprozesse auch durch die beim Lernen eingenommene Körperhaltung beeinflusst werden (3). Das Kleinhirn scheint die erworbene Information mit der Körperhaltung zu verbinden. Nehmen wir dann diese bestimmte Haltung zu einem späteren Zeitpunkt wieder ein, können wir das Gelernte einfacher wieder abrufen.

 

Die Lerntechnik-Wissenschaftler Rita und Kenneth Dunn haben herausgefunden, dass die linke Gehirnhälfte (rationales und analytisches Denken) mit einer aufrechten und von uns häufig als „unbequemen“ Haltungkorrespondiert. Die rechte Hirnhälfte (kreatives und intuitives Denken) korrespondiert mit einer entspannten Körperposition, etwa auf der Couch oder im Bett (4). Auch hierbei wird deutlich, wie deine Körperhaltung unterschiedliche Denk- und Erinnerungsprozesse beeinflusst.

Eine gesunde Körperhaltung macht leistungsfähiger

Große Teile unseres Tages finden im Sitzen statt (5). Wer keine gesunde Körperhaltung hat, rutscht förmlich am Schreibtisch zusammen. Wir sitzen gekrümmt, der Kopf neigt sich zu stark nach unten, unsere Schultern fallen nach vorn. Dies hat schwerwiegende Folgen (6). Dein Körper ist dazu ausgerichtet, Gase und Flüssigkeiten ungehindert zu transportieren. Die Atmung und die Blutzirkulation befördern Sauerstoff in dein Gehirn. Wird diese Zirkulation gehemmt – beispielsweise durch falsches und zu langes Sitzen – kommt es zu einer Sauerstoffunterversorgung. Du fühlst dich nicht nur müde, sondern auch deine Denk- und Merkfähigkeit nimmt deutlich ab. Eignest Du dir eine gesunde Körperhaltung an, kannst Du deinem Körper beim Sauerstofftransport helfen.

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Nebenbei sorgt eine aufrechte Körperhaltung für mehr Ausstrahlung und positives Denken. Ebenfalls zwei Faktoren, die dich wesentlich leistungsfähiger machen. Wie Du siehst, bringt eine natürliche und aufrechte Haltung nicht nur gesundheitliche Vorteile mit sich. Sie hilft dir auch dabei, dein Job und Privatleben zu verbessern. Eine gute Haltung lässt dich positiver denken und dadurch Dinge besser merken. Verbindest Du neue Informationen mit positiven Gefühlen, kannst Du sie später leichter wieder abrufen (7).

Damit Du dich voll auf deine Aufgaben konzentrieren kannst, erinnern wir dich regelmäßig über unseren KOSTENLOSEN Posture Reminder an eine aufrechte Körperhaltung. 

(1) https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article7246223/Wie-Sie-Ihre-Konzentration-trainieren-koennen.html

(2) http://blogs.edweek.org/edweek/inside-school-research/2015/03/posture_aids_learning.html

(3) http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0116012

(4) https://www.brainscape.com/blog/2011/03/posture-learning-memory/

(5) http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheitsstudie-land-der-sitzenbleiber-1.2321117

(6) http://www.startstanding.org/sitting-and-cardiovascular-disease/

(7) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22764739